Allgemein:

Kontakt vor allem zur Lokalredaktion suchen. Besuchstermin geben lassen, vorbereitete Infos zum Club im Speziellen und zu Rotary im Allgemeinen übergeben. Adressen, Telefonnummern, Mail-Adressen austauschen. Feste Ansprechpartner auf beiden Seiten vereinbaren.
Jede Nachricht muss die berühmten 6 W's enthalten: WER hat WAS getan? (WEM ist WAS widerfahren?) WANN? WO? WIE? WARUM? Zur besseren Einordnung der Nachricht sollte auch der Informant nicht fehlen: WELCHE QUELLE? WOHER? Könnte in unserem Fall heißen: „...wie der Rotary Club mitteilte/ankündigte.“
Mit einem Waschzettel wird das Leben leichter: für den Verfasser und für den Empfänger. Warum: Der Club schreibt das Wichtigste auf und serviert es dem Lokalredakteur.
Wenn schon die Namen nicht stimmen – dann wird der Leser auch an der Zuverlässigkeit des gesamten Textes zweifeln. Sorgfalt gilt auch bei der Nennung von Zahlen.

 

Texte für Nachrichten:

Der erste Satz: Eine Nachricht oder ihre längere Schwester, den Bericht, in der Regel im Perfekt oder im Präsens beginnen. Also: Das Spendenaufkommen beim PolioPlus- Aktionstag hat die kühnsten Erwartungen übertroffen. Das ist gegenwärtiger, packender als: übertraf... Überhaupt ist der erste Satz der wichtigste: seine Griffigkeit, Klarheit, Kürze und Lesernähe entscheiden, ob der Leser weiter liest.

Und noch mehr Sätze... Bitte bedenken, unser Kurzzeit-Gedächtnis schafft drei Sekunden, das sind etwa sechs Wörter. Also kurze Sätze bilden, und die Regel beachten: Hauptsachen gehören in Hauptsätze, Nebensachen in Nebensätze. Nebensätze werden besser angehängt als eingeschoben. 

Ein gutes Rezept, um Missverständnisse auszuschließen, um sicher zu gehen, dass die Fakten richtig rüberkommen. 

Ansprechpartner: Hartmut Bigalke