05.02.2019 14:29 Alter: 72 days

Distrikt-Akademietag mit großer Resonanz


Fast 220 Rotarier und Rotarierinnen besuchten am 02. Februar den Akademietag 2019 des Distrikts 1870 , der dem provokanten Thatcher-Ausruf „We want our money back!“ folgend, sich schwerpunktmäßig mit Fördermöglichkeiten und Hilfestellungen durch Rotary und seine Einrichtungen bei der Planung und Durchführung von Club-Serviceprojekten befasste. Nach der Begrüßung der großen Teilnehmerschar im Auditorium der Kath. Akademie Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr stimmte Distrikt Governor Ralf Esser (RC Mülheim a. d. Ruhr-Uhlenhorst) mit einem zusammenfassenden Rückblick auf die gesteckten Ziel und deren bisherige Umsetzung auf diesen Tag ein. Dabei wurde an die sich verändernde Wahrnehmung des Distriktes als Dienstleister für die Clubs ebenso erinnert wie an die Notwendigkeit, sich verstärkt der Jugend bei Rotaract zu widmen. Die Erinnerung an die Selbstverständlichkeit, sich mit den EREY-Zahlungen in Höhe von 100 $ je Rotarier*in wesentlich konsequenter an den Internationalen Zielen von Rotary zu beteiligen, leitete zum Themenschwerpunkt das Tages über.

Renate Renker, die Büroleiterin von Rotary Deutschland Gemeindienst e.V., referierte über die Entstehungsgeschichte von RDG und über das Verhältnis sowie die Zusammenarbeit zwischen der Rotary Foundation (TRF) und RDG. Ausführungen zu den verwalteten Spendenvolumina, zum Share-System und zur Mittelverwendung gaben den Teilnehmern einen interessanten Einblick in die Bedeutung, die RDG für die Rotary Clubs in Deutschland hat, und welche umfangreiche Hilfestellungen RDG den Clubs bei deren Hilfsprojekten bieten kann.

Daran schloss sich an ein Vortrag an, in dem PDG Hans Pixa den Förderverein für Rotary-Serviceprojekte e.V. – spend4projects.org vorstellte. Dieser Verein unterhält ein allgemein zugängliches Spendenportal und eine Projektbörse, in das bzw. in die die Rotary Clubs ihre (mit einer TRF Förderung kompatiblen) Hilfsprojekte einstellen können. So wird den Clubs die Möglichkeit eröffnet, Hilfsprojekte anderer Clubs zu entdecken („Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden!“) und/oder sich daran zu beteiligen. Zudem sollen die Rotary Clubs, aber auch einzelne Rotarier*innen und Dritte Serviceprojekte der Clubs durch Spenden online finanziell unterstützen können. Das führe bei Inanspruchnahme der div. Rotary-Förderungen zu einer Vervielfachung der Clubmittel, stellte Hans Pixa anhand von Beispielen dar.

Daran schlossen sich die Halbjahreskonferenz der Club Präsident*innen sowie verschiedene Seminar- und Schulungsveranstaltungen an. Die Inhalte sind unter diesem Link abrufbar.