Inhalte des Newsletters


RI-Generalsekretär zur Finanzkrise

Sehr geehrte Rotarierinnen und Rotarier,

nach den beunruhigenden Meldungen von der Wall Street über die letzten Wochen hinweg haben wir eine Reihe von Anfragen von besorgten Rotariern erhalten, wie sich diese Entwicklungen auf Rotary International und die Rotary Foundation auswirken würden. ... weiterlesen


FELLOWSHIPS

Chancen für lebenslange weltweite Freundschaften

Gemeinsam etwas zu tun, das Freude macht und das Sinn stiftet – das geschieht in jedem Club, und das geschieht in 80 weltumspannenden Netzen zu Berufsfeldern und Freizeitneigungen. ... weiterlesen


Fragen der Mitgliederentwicklung

Meinungsaustausch der Clubs zu Fragen der Mitgliederentwicklung
am 25. April in Oberhausen ... weiterlesen


Group Study Exchange (GSE)

Group Study Exchange (GSE) mit dem Distrikt 4110 vom 8. April bis 6. Mai 2010 ... weiterlesen


Stipendien des Distriktes 1870

Ausschreibung von 3 Studien-Stipendien des Distriktes 1870 ... weiterlesen


RYLA Seminar Baarlow 2009

30 junge Niederländer und Deutsche zwischen 20 und 26 Jahren haben sich im Rahmen eines grenzüberschreitenden RYLA-Seminars (die Abkürzung RYLA steht für Rotary Youth Leadership Award) in NL-Baarlo mit dem Thema „Cradle to Cradle – leading to a better environment“ beschäftigt. ... weiterlesen


Liste der internationalen Projekte des Distrikts 1870

Mit dem Wechsel vom bisherigen Matching-Grant-Verfahren zum Future Vision Program werden künftig internationale Projekte größer und erfordern verstärkt Zusammenarbeit zwischen Clubs. Das wird umso leichter sein, je mehr die Clubs Informationen untereinander austauschen ... weiterlesen


Warum irgendwo in der Welt helfen,

wir haben doch auch Probleme vor der eigenen Haustür?

Immer wieder wird in den Clubs diese Frage gestellt, und in der Regel hat sie die Funktion eines Killer-Argumentes, weil niemand Initiative dagegen setzt. Oft wird gar nicht berücksichtigt, dass Geld eigentlich vorhanden oder beschaffbar wäre. Lassen Sie uns an einem Beispiel die Kette der üblichen Argumente verfolgen: ... weiterlesen


Distriktsekretariat


ollten Sie einmal nicht den richtigen Ansprechpartner im Distrikt gefunden haben, das Sekretariat hilft hier gerne weiter.  

Fragen wie:

- Wo finde ich die RI-Nummer?
- Wie bediene ich was in RO-CAS?
- Wo bekomme ich Formulare für die Clubausweise der Mitglieder...?

Kontaktdaten:

Tobias Lauterbach - c/o MIO GmbH
Bahnhofstr. 51
D 46145 Oberhausen (Germany)
Tel.:  +49 208 62 04 453  
Fax: +49 208 63 53 91 78
E-Mail: office(at)rotary1870.de


Mitgliederverzeichnisse ab 1,28 EUR


An dieser Stelle an alle ein herzliches Dankeschön, die mit dazu beigetragen haben, dass der Verlag die Daten für das neue Mitgliederverzeichnis aus RO-CAS übernehmen konnte.

Für all die geleistete Arbeit haben die deutschen DICOs als kleine Gegenleistung eine Druckerei gefunden, die für 1,28 € zzgl. MWSt. ein gefaltetes doppelseitig bedrucktes Blatt bzw. für 1,49 € zzgl. MWSt. ein geheftetes Verzeichnis der Clubmitglieder im 4-Farb-Druck erzeugt. Bilder und Informationen werden direkt aus RO-CAS übernommen. Der DICO wird die Sekretäre informieren, sobald die endgültige Version in RO-CAS implementiert ist.



RI-Generalsekretär zur Finanzkrise in den USA


Sehr geehrte Rotarierinnen und Rotarier,

nach den beunruhigenden Meldungen von der Wall Street über die letzten Wochen hinweg haben wir eine Reihe von Anfragen von besorgten Rotariern erhalten, wie sich diese Entwicklungen auf Rotary International und die Rotary Foundation auswirken würden. Obwohl unsere Investitionen auf kurze Sicht an Wert verloren haben, glauben wir, dass sie sich erholen werden, sobald sich die Finanzmärkte stabilisieren. Darüber hinaus hält Rotary ein sehr breit gefächertes Portfolio, das auch Investitionen außerhalb der Märkte, die von den jüngsten Ereignissen beeinflusst wurden, enthält. Die Investment-Strategien von Rotary haben sich in der Vergangenheit als solide in rückgängigen Märkten erwiesen. Durch diese vernünftigen Verfahrensweisen sollten wir in der Lage sein, unsere Programme und Projekte wie geplant fortzusetzen.

Viele Rotarier haben speziell nach unseren Investment Holdings, Versicherungen und Rücklagen gefragt, daher möchte ich folgende Punkte betonen:

  • Die Investment-Portfolios sowohl der Rotary Foundation als auch von RI sind nur unwesentlich von den Unternehmen betroffen, die entweder von der US-Regierung übernommen wurden (Fannie Mae, Freddie Mac, AIG), von anderen Finanzunternehmen aufgekauft wurden (Merrill Lynch, WaMu), oder einen Chapter 11-Konkurs anmeldeten (Lehman).
  • Obwohl RI einigen Versicherungsschutz mit AIG hält, ist das Versicherungsgeschäft von AIG gesichert, da es sich um separate juristische Einheiten handelt, die unter strenger staatlicher und bundesbehördlicher Aufsicht stehen.
  • Sowohl RI als auch die Foundation verfügen über starkte Barguthaben, und die bisherige Ertragslage aus anderen Quellen als Investitionen liegt über der des Vorjahres.
  • Alle Gelder für PolioPlus sind in US-Schatzbriefen, den sichersten verfügbaren Wertpapieren, angelegt.
  • Sowohl RI als auch die Foundation verfügen über adäquate Betriebsreserven, so dass keine Wertpapiere unter Verlust abgestoßen werden müssen.

In der letzten Woche trat der Finanzbeirat der Rotary Foundation (Investment Advisory Committee) zusammen, um mit den unabhängigen Anlageberaten und Vermögensverwaltern die turnusmäßige Überprüfung der Investitionen durchzuführen. Das Ausschuss bestätigte, dass die gegenwärtige Anlagepolitik des RI-Zentralvorstands (RI Board) und des Kuratoriums der Foundation (Trustees) langfristig angemessen ist. Den Trustees wurde die Empfehlung ausgesprochen, die Anlagen weiterhin zu streuen, um nachteilige Einflüsse durch Verluste in einem bestimmten Markt auszugleichen.

Es darf Ihnen versichert werden, dass die Führung von Rotary, der Generalsekretär, die Mitarbeiter der Finanzabteilung sowie die Anlageberater von Rotary die derzeitige Situation sehr genau verfolgen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Anlagen- und Rücklagenpolitik gewährleistet, dass Rotary weiterhin sein gutes Werk in aller Welt verrichten kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Ed Futa
Generalsekretär, Rotary International

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FELLOWSHIPS:


Chancen für lebenslange weltweite Freundschaften

Gemeinsam etwas zu tun, das Freude macht und das Sinn stiftet – das geschieht in jedem Club, und das geschieht in 80 weltumspannenden Netzen zu Berufsfeldern und Freizeitneigungen.

64 fellowships und 16 action groups sind der Nährboden, auf dem über 30.000 Rotarier weltweit zusammengefunden haben.  Der Gegenstand, unter dem gemeinsame Aktionswochen, Ausflüge, Benefizveranstaltungen, Reisen und viele gegenseitige Besuche stattfinden, reicht von Astronomie bis Yoga, von Canoeing bis Weinliebhaber  (wobei letztere eine besonders aktive fellowship ist!). Die Gesamtliste mit Ansprechpartnern ist beigefügt.

Die Arbeit der fellowships basiert im rotary fellowship handbook -  http://www.rotary.org/RIdocuments/en_pdf/729en.pdf  danach organisieren die fellowships sich in ihrem Themenbereich selbständig, der Weltpresident richtet als unterstützendes Gremium ein Rotary fellowship committee ein – und natürlich dürfen die fellowships für ihre Aktivitäten auch Präsenzen vergeben!

Freund Rainer Reichert vom Rotary Club Rheine ist seit vielen Jahren bei den „Skiing rotarians„ aktiv und ist gern bereit seine Erfahrung mit den fellowships weiterzugeben. Circa 400 Rotarier aus aller Welt (auch aus Chile und Hongkong, Sibirien und Australien) treffen sich zweimal im Jahr an ausgewählt schönen Skiresorts zum gemeinsamen Sport. Hierbei ist in der Regel kein Abend unausgefüllt – der lokale Rotaryclub organisiert Hundschlittenrennen und Heliskiing, Einladungen in die Familien und auf Berghütten. Immer dabei ist aber ein Tag an dem durch aktive Arbeit und durch eine Tombola eine lokale Institution unterstützt wird, die sich um behinderte Skifahrer kümmert.

So ähnlich funktioniert es in allen fellowships -  leider nur selten mit deutscher Beteiligung, traditionell sind die fellowships bei uns wenig bekannt. Der Juni ist im rotarischen Jahr der Monat der fellowships und soll die einmalige Klammer zu weltweiter Gemeinsamkeit ins Bewusstsein aller Rotarier bringen.

Sehen Sie sich die beigefügte Liste an – Sie finden dort sicher auch Leidenschaft – viele gleichgesinnte Freunde weltweit warten auf Sie!

Hier finden Sie eine Übersicht (als PDF-Datei) über die Fellowships von Rotary.

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Fragen der Mitgliederentwicklung


Meinungsaustausch der Clubs zu Fragen der Mitgliederentwicklung
am 25. April in Oberhausen


Ein Seminar zu Fragen der Mitgliederentwicklung Rotarys im Distrikt 1870 fand am 25.04.2009 im Schloss Oberhausen statt. Eingeladen hatten Governor elect Hans Pixa, RC Coesfeld, und Ass. Gov. Dirk Neumann, RC Mülheim a.d. Ruhr-Schloss Broich, Vorsitzender des Distriktausschusses für Ausbreitung und Mitgliederentwicklung.

Als Ergebnis der lebhaften Diskussionen des gut besuchten „Runden Tisches Mitgliederentwicklung / Ausbreitung“ lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Rotary verändert sich.
  • Die Rotary-Clubs müssen attraktiv sein für neue Mitglieder.
    Dazu ist erforderlich:
    • Öffentlichkeitsarbeit der Clubs vor Ort, um Rotary bekannt zu machen
    • Verstärkte Einbeziehung von Partnern / Partnerinnen / jungen Familien in das rotarische Leben
    • Überprüfung / Flexibilisierung der Meetingzeiten (ggf. Mix aus Mittags- und Abendmeetings)
  • Ein Eintrittsalter unter 50 Jahren ist wünschenswert, aber nicht zwingend festzuschreiben.
  • Eine Fluktuation in der Mitgliedschaft ist aufgrund zunehmender beruflicher Mobilität in Kauf zu nehmen.
  • Die Aufnahme ins Clubgebiet zugezogener Rotarier sollte selbstverständlich sein
  • Die Aufnahme von Damen ist essentiell für die Clubs.
  • Das Potential von Rotaractern, GSE-Teilnehmern und ehemaligen Stipendiaten sollte genutzt und insoweit immer geprüft werden, ob diese für eine Clubmitgliedschaft geeignet sind. Denn wer sonst hat schon soviel Vorkenntnisse von Rotary?

Zum letzten Punkt stehen als Hinweisgeber die nachfolgenden Mitglieder der Distriktleitung zur Verfügung:

  • Rotaract: Hermann Becker, RC Oberhausen-Antony Hütte
  • GSE: Michael Bülhoff, RC Oberhausen
  • Stipendiaten: Lutz Bischoff, RC Greven, und
  • Alumni: Martin Korda, RC Münster-St. Mauritz

Der Aufbau einer zentralen Datenbank bezüglich Rotaract ist abgeschlossen, bezüglich GSE-Teilnehmern und Stipendiaten ist eine distriktinterne Datenbank, auf die die Clubs unmittelbaren Zugriff haben sollen, in Planung.

Dirk Neumann
RC Mülheim a.d. Ruhr-Schloss Broich

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Group Study Exchange (GSE)


Group Study Exchange (GSE) mit dem Distrikt 4110 vom 8. April bis 6. Mai 2010

Mit ihrem Schreiben vom 17. April 2009 an alle incoming Clubpräsidenten und Foundation-Ausschuss-Vorsitzenden weisen Governor elect Hans Pixa, RC Coesfeld, und District GSE-Chairman Michael Bülhoff, RC Oberhausen, auf den GSE-Austausch im kommenden rotarischen Jahr mit dem Distrikt 4110 im Norden Mexikos hin. Ein Team aus 4 Teilnehmern und einem erfahrenen Teamleiter werden für 4 Wochen den Norden Mexikos besuchen und dort Gäste des Distrikts 4110 sein. Alle Clubs des Distriktes sind eingeladen, Bewerber/-innen bis zum 31. Juli 2009 vorzuschlagen, die sich hernach einem Auswahlverfahren stellen müssen. Die Voraussetzungen für eine Bewerbung sind dem vorgenannten Schreiben zu entnehmen, das hier abrufbar ist.

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Stipendien des Distriktes 1870


"Ausschreibung von 3 Studien-Stipendien des Distriktes 1870"


Governor elect Hans Pixa, RC Coesfeld, und der Vorsitzende des Distrikt-Stipendienausschusses, Lutz Bischoff, RC Greven, haben die Vergabe von 3 Studien-Stipendien durch unseren Distrikt ausgeschrieben. Diese Stipendien werden finanziert aus sogenannten DDF-Mitteln, die dem Distrikt von der Foundation u. a. für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt werden und die insgesamt 50 % des Spendenvolumens ausmachen, das die Mitglieder unseres Distrikts über ihre Clubs der Rotary Foundation 3 Jahre zuvor gespendet haben. Von dieser Ausschreibung angesprochen fühlen sollen sich überdurchschnittlcih qualifizierte Studierende nicht rotarischer Eltern, die bereits mindestens 2 Jahre an einer Hochschule studiert haben. Weitere Informationen und Bewerbungsvoraussetzungen sind dem hier abrufbaren Schreiben zu entnehmen, das allen incoming Clubpräsidenten und Foundation-Ausschuss-Vorsitzenden zugegangen und teilweise in den Clubs bereits verteilt worden ist. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2009.

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RYLA Seminar Baarlow 2009


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30 junge Niederländer und Deutsche zwischen 20 und 26 Jahren haben sich im Rahmen eines grenzüberschreitenden RYLA-Seminars (die Abkürzung RYLA steht für Rotary Youth Leadership Award) in NL-Baarlo mit dem Thema „Cradle to Cradle – leading to a better environment“ beschäftigt.

Das von dem deutschen Chemiker Michael Braungart und dem amerikanischen Architekten William McDonough entwickelte Designkonzept „Cradle to Cradle“ nimmt für sich in Anspruch, eine grundlegend neue Herangehensweise zur Herstellung ökologisch intelligenter Produkte darzustellen. Diese Herangehensweise führt zu einer umfassenden Produktqualität und ermöglicht eine nahezu 100%-ige Rückgewinnung aller Inhaltsstoffe anstatt diese als Abfall zu deponieren, zu verbrennen oder geringwertiger zu recyceln. Produkte und Materialien können als technische oder biologische Nährstoffe in Kreisläufen zirkulieren von der Wiege zur Wiege (cradle to cradle) und nahezu unbegrenzt wiederverwendet werden.

Im Rahmen von Vorträgen, praktischen Übungen und einer Exkursion haben sich die Teilnehmer mit diesem Designkonzept auseinandergesetzt. Dabei wurde die Umsetzbarkeit anhand einzelner Produkte, die nach dem Cradle to Cradle-Design entwickelt und produziert werden, überprüft und die allgemeine Praktikabilität hinterfragt. Gleichzeitig wurden während der Seminartage die Leadership Qualitäten der Teilnehmer geschult.

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Liste der internationalen Projekte des Distrikts 1870


Mit dem Wechsel vom bisherigen Matching-Grant-Verfahren zum Future Vision Program werden künftig internationale Projekte größer und erfordern verstärkt Zusammenarbeit zwischen Clubs. Das wird umso leichter sein, je mehr die Clubs Informationen untereinander austauschen.

Eine Hilfe hierbei bietet natürlich das Internet und hier vor allem die Website des Distrikts 1870. Schauen Sie doch auch mal in http://rotary1870.de/Internationaler.69.0.html und klicken Sie dort auf ‚Übersicht über die Arbeiten und Projekte des Distrikts 1870’. Dort finden Sie eine Liste nicht nur mit den aktuellen internationalen Projekten der einzelnen Clubs, sondern auch Projektideen, für die Partner gesucht werden.

Natürlich hat diese Liste mehrere Zwecke, nämlich:

  • Wichtig sind Hinweise der einzelnen Clubs über etwaige Fehl- oder unvollständige Angaben, um die Liste so vollständig und richtig wie irgend möglich zu gestalten. Hinweise bitte an den Distriktverantwortlichen für den Internationalen Dienst: joachimreuter(at)arcor.de
  • Die Liste soll aber wie erwähnt vor allem Ihnen und Ihren Clubs Anregungen für internationale Projekte geben, sofern Sie diese Anregungen wünschen.
  • Weiterhin hat die Liste dann einen wichtigen Zweck erfüllt, wenn Sie bei der Entscheidungsfindung oder der Durchführung internationaler Projekte wertvolle Hinweise darauf gibt, wer ähnliche Projekte durchführt oder gleiche Regionen bedient, und wenn daraus ein nützlicher Erfahrungs- und Wissensaustausch resultiert. Darüber hinaus zeigt die Liste Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Nichtregierungs-Organisationen, die vor Ort oft eine große Hilfe darstellen.

Fragen oder Probleme bei der Überzeugung des eigenen Clubs oder Wünsche für Anregungen bei der Organisation im Club bei der Durchführung? Kontaktieren Sie die vorgenannte Email-Adresse oder rufen Sie an oder faxen Sie dem Distriktbeauftragten Internationaler Dienst Ihre Fragen (Sie wissen doch: Kontaktdaten finden Sie auf S. 27 des Verzeichnisses).

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Warum irgendwo in der Welt helfen,

wo wir doch so viele Probleme vor der eigenen Haustür haben?’

Immer wieder wird in den Clubs diese Frage gestellt, und in der Regel hat sie die Funktion eines Killer-Argumentes, weil niemand Initiative dagegen setzt. Oft wird gar nicht berücksichtigt, dass Geld eigentlich vorhanden oder beschaffbar wäre. Lassen Sie uns an einem Beispiel die Kette der üblichen Argumente verfolgen:

1. Einwand: Braucht man nicht Experten z.B. bei Wasser-Projekten? „Wir haben keine im Club“ heißt es dann. Die Antwort ist gar nicht so schwer:

  • Es gibt viele pensionierte Experten, die gegen Spesenerstattung gerne helfen
  • Auch Nichtregierungs-Organisationen (NGOs, wie z.B. Ingenieure ohne Grenzen, Lokale NGOs, BMZ, Botschaften, Clubs mit entsprechenden Erfahrungen)
  • Sprechen Sie doch einfach den zuständigen Distriktbeauftragten an.
  • Bilden Sie eine Partnerschaft mit den erfahrenen Clubs.

2. Einwand: Wer kontrolliert eigentlich, ob das meist weiter entfernte Projekt nachhaltig ist und nachhaltig wirkt? – Auch hier bieten sich diverse Antworten an:

  • Die Menschen vor Ort kontrollieren im eigenen Interesse (oft tun sie dies mit großer Begeisterung); eine gewissen Schulung muß ggf. angeboten und geleistet werden.
  • Die örtliche Politik mit ihrer Verwaltung kontrolliert ebenfalls aus eigenem Interesse, weil sie wiedergewählt werden will
  • Die überregionale oder die lokale NGO
  • Der nächstgelegene Rotary Club vor Ort
  • Ihr Clubfreund beim nächsten Urlaubsabstecher zum Ort des Projekts

3. Und die entscheidende Frage: Was bringt uns das gemessen an der Lösung unserer Probleme vor der eigenen Haustür? Lassen Sie uns dies aufgrund der Erfahrungen mit Matching-Grant-Projekten ausrechnen; selbstverständlich gilt das i.w. auch für Future Vision Projekte ab 2013:

  • Gehen wir von einem potentiellen Finanzierungsvolumen von 10.000 € aus, die ein Club bei einem Projekt vor der Haustür auszugeben bereit wären. Dank der diversen MG-Zuschüsse brächte dies als Matching Grant z.B. 10.000 € + 50 % TRF-Mittel macht 15.000 €. Hinzu kommen z.B. 2.000 € DDF-Mittel des Distrikts (District Donation Funds), die von TRF verdoppelt werden, macht zusammen also 19.000 €. Aus 10.000 € macht Rotary also 19.000 €. Ist das nicht ein überzeugendes Argument? Es geht aber noch weiter:
  • Erfahrungsgemäß ist der Grenznutzen eines Euro in Entwicklungsländern ein Vielfaches des Grenznutzens vor der Haustür, ganz einfach weil im Entwicklungsland die Löhne wesentlich billiger sind und sehr viel mehr von der Bevölkerung ‚hands-on’ geleistet wird. Die Annahme einer Verzehnfachung des Betrages ist nicht unrealistisch. Rechnen wir aber konservativ und unterstellen nur das 5-fache. Aus 10.000 € Clubmitteln werden also gut und gerne 5 x 19.000 €, also fast 100.000 €. Kann man an diesem Argument achtlos vorbeigehen?
  • Damit sind wir auch schon bei der Rotarischen Völkerverständigung, die ein wesentliches Element in den Zielen jedes Clubs und jedes Rotariers sein muß. Nur internationale Projekte helfen hierbei.
  • Aber auch dies kann man auf ureigenste Interessen zurückführen: Die Völkerverständigung Rotarys trägt zur Reduzierung der Gefahr auf uns überschwappender sozialer Erosionen armer Länder bei. Und diese Gefahren bestehen auch durch die Armenhäuser Europas. Kriminalität und Drogensucht sind Produkte dieser Armut, zu deren Bekämpfung wir Beiträge im eigenen Interesse leisten können, damit sie nicht Problem vor unserer Haustür verursachen.
  • Unvollständig wäre diese Liste, wenn wir nicht den Beitrag internationaler Projekte für Freundschaft und Zusammenhalt in den Clubs z.B. durch gemeinsame Erfahrungen vor Ort erwähnen würden, nicht zuletzt im Erleben unermesslicher Dankbarkeit der Menschen vor Ort.

Viel Freude und Befriedigung bei Ihrem nächsten Projekt in den Armenhäusern Europas oder irgendwo in der Welt.

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihr DICO.

Heinz-Gerd Dreehsen, RC Oberhausen

E-Mail:   mailto:dico@rotary1870.de?subject=Newsletter


Wichtiger Hinweis

Sollten Sie künftig keine Newsletter mehr erhalten wollen, folgen Sie bitte diesem Link:

http://www.rotary1870.de/Newsletter.336.0.html?&cmd=infomail&backURL=Newsletter.336.0.html%3F

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